Leo

Erst wollte ich nur sehen ob ich es kann...

Draußen und unterwegs

Radtour Bodenwerder

Nach der Testfahrt wird es heute ernst. Die Weserradweggruppe trifft sich um 10 Uhr auf dem Johannismarkt um nach Bodenwerder aufzubrechen. Das wird die Verlängerung der Tour von Ottbergen nach Holzminden. Leider kann Monika nicht mit dabei sein.

Nachdem alle Räder abgeladen und bepackt sind, starten wir in Richtung der „alten“ Weserbrücke und radeln an Stahle vorbei Richtung Heinsen und Polle. Am Fähranleger findet anscheinend ein Oldtimer-Opel-Treffen statt. Viele alte Modelle, Commodore, Kapitän und Kadett stehen an der Straße und fast jeder erkennt eines, das er oder die Familie einmal besessen hat. Mit der Gierseilfähre setzen wir über auf das rechte Weserufer und fahren weiter auf dem Weserradweg. Ungünstigerweise bleibt auf dem Hinweg nicht viel Zeit zum Rasten. Wir wollen ja pünktlich zum Mittagessen in Bodenwerder sein.

Auf der Fähre

In Rühle mache ich kurz auf die Abzweigung aufmerksam, die wir später nehmen müssten, wenn der Rückweg uns denn durch die „Rühler Schweiz“ führen soll. Aber angesichts der Steigung, die an dieser Stelle schon recht ordentlich ist und der Gesamtstrecke von gut 60 Kilometern, stößt diese Idee auf wenig Gegenliebe. Mir selbst reicht der Radweg auch.

So geht es dann weiter in eher gemächlichem Tempo an der Weser entlang. Das Wetter ist perfekt und nur einzelne, vom gestrigen Wind abgebrochene Äste und ein quer liegender Baum stören das gleichmäßige Dahinrollen.

In Bodenwerder kreuzen wir wieder die Weser und finden an der Weserpromenade ein schönes Plätzchen in einem griechischen Restaurant. Dort lassen wir uns zum Mittagessen nieder. Das Essen ist gut und reichlich. Deshalb hat auch niemand mehr Lust noch eine Eispause bei unserem anschließenden Weg durch die Fußgängerzone einzulegen. So stehen wir am Ende der FuZo erst ein wenig unschlüssig herum, entscheiden uns dann aber dafür den Rückweg anzutreten und lieber unterwegs noch eine Rast zu machen.

Bei etwas Gegenwind fahren wir zurück Richtung Polle. Gegenüber von Reileifzen steht der Weser-Imbiss Reileifzen mit Sitzgelegenheiten. Außer Würstchen gibt es auch Kaffee und Kuchen. Nachdem wir auf dem Hinweg einfach vorbeigerauscht sind, kehren wir diesmal ein und machen ein längeres Päuschen. Ich bin auch ganz froh absteigen zu können.

Nach der Stärkung fahren wir weiter nach Polle. Dieses Mal nehmen wir nicht die Fähre, sondern strampeln durch Forst, vorbei an der ehemaligen Forstwirtschaft, über den Forster Damm zurück nach Holzminden. Dort lassen wir den Tag in der Hafenbar ausklingen.