Leo

Erst wollte ich nur sehen ob ich es kann...

E1

E1 2026 -Tag 3

Heute herrscht ziemliche Verwirrung über die Streckenführung. Es gibt für den E1, nach Andreas Buch, eine Routenführung mit einer Alternative und nach der Beschreibung des Westwegs, der hier noch mit dem E1 identisch sein soll, eine andere Route, die ebenfalls eine Alternative hat. Wir entscheiden uns für die Route aus dem E1 Buch. Wir wollen es ja nicht noch kurz vor Schluss verhunzen.

Los geht es morgens am leeren Strand, am Südostufer des Sees entlang. Alle Badegäste schlafen wohl noch. Wir gehen durch das untere Seebachtal an einem großen Campingplatz entlang in Richtung Bärental. Leider fällt etwas Nieselregen.

Deshalb machen wir eine kleine Pause am höchstgelegenen Bahnhof Deutschlands.

Leder passiert an dieser Stelle auch ein Missgeschick. Als ich Hansi ein Snickers zuwerfen will, stoße ich meine Wasserflasche von der Bank. Sie fällt auf den Rost eines Kellerfensters. In dem Rost ist ein Loch, das nicht viel größer ist, als der Durchmesser der Flasche. Da liegt sie wohl noch heute, etwa 150 Zentimeter unter dem Rost – unerreichbar.

Da liegt sie nun

Zum Glück ist ein Stück weiter ein Lidl, wo ich eine neue kaufen kann. Ohne Wasser wäre es schlecht. Während ich neues Wasser kaufe, werden die Anderen von zwei wandernden Zeitgenossen unterhalten.

Nach der Rast beginnt dann der Aufstieg in Richtung Feldberg. Zunächst nicht ganz so steil auf einer Schotterpiste, dann sehr steil auf einer asphaltierten Anwohnerstraße. Zum Glück ist es jetzt noch nicht so warm und sonnig wie gestern.

Dann geht es noch ein ganzes Stück im Wald bergan, bis wir an den Zweiseenblick erreichen. Von hier aus kann man den Schluchsee und den Titisee sehen.

Hier gibt, wegen Baumfällarbeiten, eine Umleitung. Auf dem restlichen Weg ist noch ein wenig rauf und runter angesagt, aber bald erreichen wir Feldbergort.

Zugegebenermaßen gönnen wir uns für die letzten 200 Höhenmeter die Seilbahn. Dabei muss berücksichtigt werden, dass eine der Slternativrouten den Berg nur umrundet. Auch für die Besteigung des Turms wähle ich diesmal den Aufzug. Die Steigungen im Schwarzwald haben mich wirklich geschafft.

Bernd auf dem Feldbergturm
Der Feldsee

Vom Feldberg geht der Blick auch etwas wehmütig auf den sonnenbeschienenen Schwarzwald zurück. Hier verlassen wir den Westweg und bald auch den Schwarzwald um die letzten Etappen zum Bodensee in Angriff zu nehmen. Noch zwei Jahre, dann sollten wir Konstanz erreicht haben.