Heute mache ich mich auf den Weg nach Leka, einer größeren Insel. Sie liegt etwa 20 Fährminuten vor der Küste und der Fähranleger ist etwa 20 Minuten vom Campingplatz entfernt.
Also keine große Sache. Leider habe ich die Fähre wohl knapp verpasst. So heißt es jetzt warten. Wenigstens habe ich vom Fähranleger noch einmal einen schönen Blick, bei strahlendem Sonnenschein und 18 Grad, auf den Heilhornet.

Irgendwo dort wartet der Wowa auf unsere Rückkehr.
Beim Entern der Fähre gibt es ein paar Verständigungsschwierigkeiten mit dem Fährmann. Aber ich bin jedenfalls als erster an Bord. Der Einweiser bleibt gelassen und freundlich, wahrscheinlich kennt er das schon.
Auf Leka angekommen fahre ich Richtung Skeisnesset. Kora ist heute nicht so gut drauf und deshalb will ich es lieber bei einem kurzen Spaziergang belassen. Skeisnesset ist so eine Art Miniwandergebiet, eingezäunt mit frei laufenden Schafen. Deshalb muß der Hund an der Leine bleiben. Die Schafe haben gerade Lämmer und gehen eher gemächlich zur Seite, wenn wir kommen.
Es gibt eine Steinhütte die ganzjährig geöffnet ist. Sie ist eingerichtet wie Omas Esszimmer und tatsächlich ist die Tür unverschlossen.

Von dort erklimmen wir einen kleinen Hügel und kommen zu einer „Aussichtshütte“ zum Beobachten der Nordlichter im Winter (Wenn ich mir den Text richtig zusammengereimt habe).

Dort verspeise ich meinen mitgebrachten Proviant mit Blick auf die vorgelagerten Inseln.

Als nächstes starte ich eine Rundfahrt über die Insel. Die Berge erinnern mich tatsächlich an den Yellowstone.

Diesmal habe ich mit der Fähre mehr Glück. Als ich am Anleger ankommen, beginnt gerade das Boarding. Auf dem Rückweg kaufen ich noch ein bisschen ein und dann wird es Zeit für einen verspäteten Mittagsschlaf.
Morgen soll es dann weite nach Brønnøysund gehen. Von dort möchte ich den Torghatten besichtigen, den Berg mit dem Loch.